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Eine Geschichte, die das Leben schrieb

Eine Geschichte, die das Leben schrieb

…Vorsicht Selbstironie! ;-)

Ich bin wohl schon lange diejenige, die per Zaubertrick, Hexerei, Ritualen etc. sich selbst heilt und auch noch versucht andere da mit reinzuziehen.

Vielleicht ist das Ganze meiner Nase geschuldet, dass man mich insgeheim als Hexe abgestempelt hatte und dann ließ ich mir auch noch die Haare rot färben. Eine Warze habe ich zwar nicht auf der Nase und auch keine Katze, aber zu der Zeit lebten zwei Meerschweinchen bei uns (kann man ja schon mal verwechseln).

Meine Nase ist leicht gebogen-gehöckert, was ich einem Fußball inklusive Fußballschuh in meiner Sturm- und Drangzeit zu verdanken habe, außerdem ist mein Name griechischen Ursprungs...da war doch was mit den gebogenen Nasen ;-)

Nun gut, eines Tages rief mich der örtliche Pfarrer an und wollte in einem (so dachte er) unverfänglichem Gespräch wissen, was ich da so mache, wenn ich in meiner Arbeit bin.

Ich versuchte es ihm (sehr verstandesgemäß) zu erklären. Am Ende des doch langen Gespräches, erzählte er mir, dass er gehört habe, ich hätte mir einen Altar im Keller aufgebaut. Von wem, sei hier außen vor gelassen (das Ganze fand kurz nach der Trennung von meinem Exmann statt ;-)).

Was der Erzählende sehr wohl wusste, aber weder der Pfarrer noch einer der anderen, die bei dem Gespräch dabei waren ist, dass ich GAR KEINEN Keller hatte!!...ich grinste in mich hinein.

Ich lebte also von 1997 bis 2003 in einem kleinen Dorf und es sprach sich schnell herum, dass ich „anders“ ticke.

Nicht allzu lange nach dem Gespräch mit dem Pfarrer, bat man mich an einem Elternabend des (kirchlichen) Kindergartens über meine Arbeit mit den Kindern zu sprechen. Am Nachmittag rief mich die Leitung des Kindergartens an und fragte nach, was ich vorhabe zu sagen und vorzustellen, denn der Pfarrer bat sie, ein Auge auf mich zu haben…wohl damit ich nicht auf die Idee käme irgendwelche Hexereien zu veranstalten.

Ich versprach ihr, meinen Besen zuhause zu lassen und es wurde ein toller Abend, an dem die Eltern voll bei der Sache waren und sich plötzlich einige von ihnen öffneten ;-)

Ich schmunzle jedes Mal wieder, wenn ich daran zurück denke.

So schnell wird man abgestempelt und wäre ich nicht damals schon sehr selbstbewusst damit umgegangen…mein Weg wäre sicher wesentlich steiniger gewesen.

Ich spüre heute noch oft ein inneres Kopfschütteln, ein Naserümpfen oder eine Ungläubigkeit, aber ich muss nicht jeden bekehren, nicht alle davon überzeugen wollen, dass es auch anders geht…LEICHTER!

Ich bin dankbar für diese Prüfsteine, die immer mal wieder auftauchen…ich nehme sie zur Kenntnis und mache weiter mein Herzensding!

Denn ich weiß, was damit erreicht werden kann.

Nur damit konnte ich aus meinen eigenen Löchern, Verletzungen und Erlebnissen gestärkt, gesund und heil hervorkommen.

Komm doch mit mir…ich zeige dir gerne DEINEN Weg!

Ich schenke dir 30 min. via Skype für ein erstes Kennenlernen, mich anschnuppern…damit du dir ein Bild machen kannst.

Kontaktiere mich über das Formular unterhalb, ich verspreche dir innerhalb von 24 Stunden zu antworten!

Herzlich,

Damaris

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2 Gedanken zu „Eine Geschichte, die das Leben schrieb

  1. Hallo Damaris,
    da sieht man, dass wir in gewissen Bereichen Deutschlands (je weiter auf dem Land, desto schlimmer) noch immer im finsteren Mittelalter leben. Dieses Schubladendenken… Wir ticken auch anders als die restlichen Dorfbewohner. Dann bin ich noch ein Heide der im alten Pfarrhaus lebt… Mir persönlich würde sich keiner trauen etwas zu sagen! Die Jugend, auf die immer so geschimpft wird, ist hier doch eher vorbildlich!
    Ich kann damit auch leben anders zu sein :) Jedem das seine. Leben und leben lassen.

    Damaris, ich finde Deinen Artikel toll. Sehr schön geschrieben. Aber ganz im Ernst, Du hast natürlich einen Keller, der ist aber verzaubert und kann nur von Hexen gefunden werden!

    Verbrennt sie!!!!! :D :D

    Ich lasse jetzt noch meine lieben Grüße für Dich da.

    Timo

    1. Ahhh…dann hatte ich den so gut verzaubert, dass ich den selber nicht mehr gefunden habe.
      Ich bin wirklich froh, nicht damals gelebt zu haben. Mit Sicherheit hätte man mich auf den Scheiterhaufen gestellt.
      Zusätzlich suchte ich mir nämlich auch noch meine Kräuter im Wald ;-)…aber wer weiß, vielleicht in einem vorherigen Leben…

      Super und Danke Timo!
      Jaaa, die kleinen Ortschaften haben ja sicher auch was für sich, meinst du nicht? ;-)
      Aber weißt du was….ich liebe es anders zu sein!

      Liebe Grüße zurück an dich!
      Damaris

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