Was du bei emotionalen Problemen tun kannst – Teil 1

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Was du tun kannst, wenn du mit einem emotionalen Problem zu kämpfen hast.

 

Schritt für Schritt durch dein Heute in die Zukunft um mit der Vergangenheit abzuschließen
-Einführung-

 

 

Eine Artikelserie um emotionale Probleme und…

  • wie du deine Wahrnehmung für besondere Situationen schärfst
  • dich aus einem negativen Gedankenkarussell herausholst
  • um dich zu stabilisieren in Zeiten des Umbruchs
  • Momenten der Ausweglosigkeit
  • Festhängen in alten Strukturen
  • immer wiederkehrenden Herausforderungen und Ähnlichem.

 

Emotionale Probleme sind ein Bestandteil unseres Lebens. Deshalb ist es so wichtig zu wissen, wie man mit ihnen umgehen kann, damit sie uns weiterbringen – und nicht nur das, sondern, wie sie uns ihre schönen Seiten zeigen können, denn sie sind da, damit wir etwas über uns lernen.

 

PRObleme sind Geschenke und Freunde, denn waren sie Feinde, würden sie Kontrableme heißen!

(Aus dem Wunschfängerengel von Bärbel Mohr)

 

 

HEUTE – MORGEN – GESTERN – die grobe Übersicht

Als allererster Schritt ist es wichtig in der heutigen, jetzigen und momentanen Lage anzukommen. Dich im HEUTE zu stabilisieren, dich selbst wahrzunehmen – mit all deinen Facettten.

Die ZUKUNFT mit allen Wünschen, Plänen und Zielen zu integrieren.

Um anschließend deine VERGANGENHEIT mit allen Geschehnisse, Beeinflussungen, Menschen und Geschenken anzuschauen und zu lösen.

 

Dein Leben ist wie das Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel.

Du hast dort einen Ausgangspunkt – dein momentanes JETZT.

Du wünschst dir anzukommen – in deinem Zuhause, bei dir.

Dabei gehst du einen nicht voraussehbaren Weg – du wirst rausgeworfen, musst Felder zurückgehen, landest wieder beim Ausgangspunkt – manchmal sogar ganz kurz vorm Ziel.

 

Nun ist es wichtig, dass du deine Ausgangslage stabilisierst, z.B. dadurch, dass du versuchst alle Männchen ziemlich gleichzeitig loslaufen zu lassen, dass du dir Verbündete suchst und sehr überlegt weiterziehst – manchmal mit Begleitung, manchmal ohne.

In dem Moment, in dem du deinen Ausgangspunkt verlässt, ändert sich auch deine Jetzt-Situation, das heißt du solltest nie dein Ziel vor Augen verlieren und immer sehr gut überlegen, welche Schritte du gehst. Mit einer stabilen Ausgangslage, geklärtem Umfeld und Visionen hast du eine klare Sicht darauf.

Je nachdem wo du dich befindest und mit wem du es zu tun bekommst, kann es sein, dass du wieder zurückgehst. Das macht nichts, das sind deine Prüfungen.

 

Schau immer nach:

Wo stehe ich gerade?

Was ist um mich herum los?

Wo kann ich mich ausruhen?

Ist es besser abzuwarten, ein paar Schritte zurückzugehen oder loszustürmen?

 

Schau dir dein Spielbrett genau an!

 

 

Wie ist die Wahrnehmung auf dich selbst, auf deine Umwelt, deine Stärken, dein Handeln…?

Diese Phase ist so wichtig, damit du aus der Dauerschleife des Nachdenkens über

„Was wäre wenn…“ oder

„Was hätte anders….“ oder

„Wie kann ich das ändern…“  herauszukommen.

In diesen Momenten ist es oft sehr schwer sich selbst vollumfassend wahrzunehmen, das wahrzunehmen, was für deine Fürsorge wichtig ist, dass du damit in die Zukunft und später in die Vergangenheit gehen/schauen kannst.

 

Ein Beispiel:

Dein Partner und du, ihr habt immer wieder Probleme und Auseinandersetzungen. Nun, zum einen liegt das sicher immer an den beiden, doch sehr konträren Denk- und Umsetzungsweisen der Geschlechter.

Glaub mir, seitdem ich das Buch „Warum Frauen schlecht einparken und Männer nicht zuhören“ gelesen habe, sind da ganz viele Groschen gefallen. Ich urteile nicht mehr so schnell, ich nehme differenzierter wahr, ich versetze mich in den anderen und ziehe mir nicht alle Schuhe an, sondern werfe sie schon auch mal in den Müll.

Zum anderen brauchen wir Frauen den Austausch (wo sich der Mann lieber auf seinen Berg verdrückt und das mit sich ausmacht) – ABER durch den Austausch bekommen wir nicht unbedingt immer andere Sichtweisen geliefert, sondern es wird oft verstandesmäßig und ohne Blick nach innen argumentiert. So kommt da vllt. auch die Aussage:

„Mensch, trenn dich von ihm, wie lange willst du das noch mitmachen?“

 

Noch ein ABER – was willst DU denn wirklich?

Wenn du die Trennung selbst als indiskutable Maßnahme siehst, dann ok. Wenn da aber ganz leichte minimale Zweifel in dir sind, dann ist es für dich wichtig erst einmal bei dir anzukommen, dir deine momentane Wahrnehmung ganz genau anzuschauen und zwar wirklich die, die du jetzt in diesem Moment hast – nach innen schauen, fühlen, horchen!

Es geht dabei nicht um deine rationale und subjektive Wahrnehmung. Nicht darum, was hast du oder der andere falsch gemacht. Nicht deine Wahrnehmung von vor einem Monat oder deine Wünsche an die Beziehung, sondern das was dich und euch ausmacht ohne jegliche Bewertung!

Anschließend kannst du überlegen:

„Was will ICH denn eigentlich?“

„Was wünsche ICH mir?“

 

Ist es das Alleinsein, eine vorübergehende Distanz, ist da ein Gefühl von Zuneigung oder eher Abneigung und woher kommt das? Kommt es tatsächlich von dir oder ist es vllt. verknüpft mit irgendwelchen Annahmen, die gar nicht von dir selbst stammen? Resultiert es aus Ereignissen oder ist es wirklich deine Wahrnehmung im JETZT?

Das, was dir wirklich wirklich für deine Zukunft – ob mit oder ohne Partner – wichtig ist, kannst du dann aus der Zukunft ins Heute integrieren und dir ganz genau anschauen „Wie wäre es…?“

 

Aus dieser stabilen Lage heraus, kannst du deine Wunden heilen, dir ein imaginäres Pflaster auflegen.

Die Verknüpfungen anschauen und lösen – immer in der Sicherheit aus deinen Wünschen an die Zukunft, die du im Heute stabilisiert hast.

Was daraus entstehen darf ist sehr magisch. Es wird dein ganzes (Er-)Leben ändern können! Und nicht nur auf die Partnerschaft bezogen, sondern es wird sich in andere Bereiche ziehen.

Es kann sich da oder dort ein Knoten lösen, Bekanntschaften sich ändern, Unternehmungen völlig anders erlebt werden. Kleine Zeichen werden neu interpretiert.

 

DU bist die wichtigste Person in deinem Leben – ein einmaliges Leben, das du dir mit einer völlig neuen Wahrnehmung gestalten kannst!

 

 

Schaffe dir einen Anker oder auch dein Wundheilungspflaster:

Entweder etwas, das du immer bei dir tragen kannst (ein Ring, eine Kette, ein Brief, eine Münze…) oder Musik, Bilder…irgendetwas mit dem du dich sofort verbinden kannst. In ganz schwierigen Momenten ist es vllt. auch eine Telefonnummer einer lieben Freundin.

Das Pflaster kannst du dir tatsächlich aufkleben um dir darunter oder auch darauf ein Wort zu schreiben (einen Wert, eine Stärke, eine Ressource…), was für dich in diesem einen Moment wichtig ist!

 

 

Im nächsten Artikel geht es weiter mit Stabilisieren.

Hier gehts zu Teil 2.

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1 Kommentar auf "Was du bei emotionalen Problemen tun kannst – Teil 1"

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