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Komfortzone verlassen? Oder lieber doch nicht?!

 

 

Christine Winter von Stille-Stärken.de stellte uns diese interessante Frage in ihrer Blogparade.

Dieser Artikel ist mein Beitrag dazu.

 

Komfortzone verlassen? Oder lieber doch nicht?!

 

Christine stellte uns folgende Fragen:

Was ist eigentlich diese Komfortzone? Woran erkennt man sie?

 ♥ Muss man aus der Komfortzone raus? Wenn ja, wohin? Und was hat man dann davon?

 ♥ Oder kann man auch in der Komfortzone bleiben? Und wenn, wie wirkt sich das aus?

  Wie wird die Komfortzone größer?

 ♥ Welche Tipps, Tricks und Erfahrungen hast du für gutes „Komfortzonenmanagement“? ?

  Was macht man mit dem Stress, der Angst, der Unsicherheit etc., wenn man die Komfortzone verlassen will?

 ♥ Und was sollte man sonst noch im Umgang mit der eigenen Komfortzone beachten?

 

Schwäche zu zeigen ist die wahre Stärke!!

Komfortzone ist  ein „geflügeltes Wort“ über dessen Bedeutung die Wenigsten nachdenken, solange sie nicht dazu aufgefordert werden, so wie von Christine jetzt.

Viele sprechen davon, bedenken aber selten, was da bei Menschen, die sich nicht so recht trauen oder eben mehrere Anläufe brauchen, ausgelöst wird.

Ich bin da der absolute Gefühlsmensch. Es ist mir wichtig, mich wohl zu fühlen mit dem was ich mache. Und mit diesem Wohlfühlgefühl meiner Komfortzone kann ich sehr vieles realisieren, was ohne, nur unter Druck, überhaupt nicht möglich wäre.

Ich zerpflücke gerne Aussagen, Worte, Sinnigkeiten und vor allem Behauptungen, die aufgestellt werden, ich aber in mir drin einen Widerstand spüre.

Genauso geht es mir mit der Aussage „Komm doch mal aus deiner Komfortzone!“

 

Was bedeutet Komfortzone nun für mich?

 

Da ich zum Gefühl auch immer Bilder (visuell) brauche, besteht meine Komfortzone aus einer Art Blase um mich herum, die mich auch ganz gut (be-)schützt. Ich fühle mich darin pudelwohl, sie fühlt sich samtig weich an, duftet nach Frühling und manchmal auch nach Strand und Meer, sie wechselt ihre Farben, so wie ich mich fühle und mir selbst Farben hinein gebe, die mich jeweils unterstützen.

Ich kann sie auch überall mit hinnehmen, sie beliebig dehnen und anpassen. Das heißt für mich, dass ich mich in selbst gewählten Herausforderungen immer noch in meiner Komfortzone aufhalten kann. Warum sollte ich sie verlassen wollen, wenn ich doch meine Aufgaben, denen ich mich stellen MÖCHTE mit reinnehmen kann?

Ich kann sie ja genauso auch wieder rausschmeißen ;-), schließlich ist das mein Wohlfühlbereich und der ist mir äußerst wichtig!

Komfortzone ist ein Wohlfühlgefühl…ein Bereich, in dem ich mich ge- und beschützt, also sicher fühle!

 

 

Ich, Verfechter des NLP, schreibe auf meinem Blog darüber, wie du deine Selbstheilungskräfte aktivieren kannst, Energiearbeit bodenständig leben und damit dich, deine Familie, dein Umfeld heilen kannst.

Auch das sind Informationen, die dich ein Stück weit aus deiner Komfortzone locken…können ;-), allerdings nur in soweit, dass du dich damit wohl fühlst. Das ist meine oberste Priorität.

 

Mache nichts, womit es dir nicht gut geht.

Achte auf deine Gefühle!

Achte auf dich, deine Wünsche und Bedürfnisse!

Achte darauf, was dein Herz dir sagen möchte!

 

Ich empfehle da gerne die Komfortzone vorsichtig auszuweiten, dir immer mal ein Stückchen deines Interesses mit hinein zu holen. Dich damit in deinem geschützten Raum zu beschäftigen, dich zu fragen, was kann ich damit anfangen, können wir Freunde werden?

Sobald du anfängst dich damit unwohl zu fühlen, setze diesen Aspekt einfach vor die Türe…evtl. ist ein anderer früher dran und du kannst später immer noch schauen ob es doch geht.

Ich meine also, deine Aufgaben, mit denen du deine Komfortzone verlassen MÜSSTEST, zu dir zu holen und auch das nur, wenn du bereit dazu bist. Dann  hältst du dich weiter in deiner Komfortzone auf und MUSST sie nicht verlassen.

Womit wir bei den Worten wären.

 

Wie fühlt sich das denn für dich an, wenn ein anderer oder gar du selbst sagt:

„Du solltest mal aus deiner Komfortzone kommen!“ oder „Ich müsste doch mal, aber….“ ?

 

Und wie geht es dir mit dieser Aussage:

„Hmm…ich kann ja mal sehen, wie sich dieser Schritt für mich anfühlt“ oder „Ich darf heute mal etwas Neues ausprobieren“ oder „Ich will es“??

 

Hand aufs Herz! Mit welchen Aussagen geht es dir besser?

 

Worte wie „muss“ und „soll“ üben großen Druck auf uns aus. Wir fühlen uns evtl. nicht genügend, minderwertig, unselbständig, wertlos etc.

 

Warum also tust du dir das an?

 

Streiche doch mal bewusst nur diese beiden Worte für ein paar Tage aus deinem Sprachschatz…danach sprechen wir uns! ;-)

Fühle dich rein in deine Worte und die Worte, die andere dir suggerieren wollen.

Sprich deinen Satz mit vollster Intention:

„Hey, ich darf, wenn ich will und dann kann ich das oder jenes machen….und heute habe ich voll Bock darauf!“ oder „Ich MUSS gar nichts! Wenn ich denn WILL, dann mache ich das auch! ;-)

 

Natürlich liegt da die Aufgabe bei deinem Wollen, aber sobald du dich mit deiner Komfortzone beschäftigst, ist dir ja schon bewusst, dass da total spannende, interessante Aufgaben auf dich warten… du nur wollen darfst…und das dann auch kannst! Da bin ich ganz sicher!!

 

Lass die anderen reden und spüre da gar nicht erst rein.

 

Und vor allem nimm dir selbst den Druck, nur weil „man“ immer wieder hört: „Komfortzone verlassen…das ist superwichtig, wenn du vorwärts kommen willst!“

Ich fühle, handle, spreche schon sehr sehr lange diese Wohlfühlsprache, hole mir immer wieder Herausforderungen, ungeliebte Aufgaben, Gespräche etc. mit in meine Komfortzone. Habe auch schon vieles wieder rausgeschmissen, denn auf meinen inneren Raum achte ich sehr!

Ich empfehle dir auch, nicht mehrere Dinge auf einmal auszutesten. Immer eines nach dem anderen….peu á peu.

 

So gibt’s dann auch keinen Stress, keine Angst, keine Unsicherheiten etc., wenn man die Komfortzone verlassen will.

Es gibt in allererster Linie das Wohlfühlgefühl mit welchem du ganz in deinem Tempo (glaub mir, wenn du es erstmal raus hast, kann da ein Turbo draus werden ;-)), in Sicherheit, geschützt und mit eigenem freien Willen, neue Aufgaben erforschen darfst. Mit  gesunder Neugier, mit wachem Verstand, immer in dem Gefühl

„Ich kann, wenn ich will ALLES ERREICHEN!“

 

Du KANNST das auch, du DARFST nur WOLLEN!

 

Alles Liebe für dich und lass mich wissen, wie es dir in deinem Wohlfühlbereich geht!

Damaris

 

 

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2 Gedanken zu „Komfortzone verlassen? Oder lieber doch nicht?!

  1. „Warum sollte ich die Komfortzone verlassen wollen, wenn ich doch meine Aufgaben, denen ich mich stellen MÖCHTE mit reinnehmen kann?“
    Die Frage finde ich genial in ihrer Vielschichtigkeit – und es ist echt Zeit, dass mal jemand sich traut, sie zu stellen. ;-)

    Vielen Dank für deinen großartigen Beitrag zur Stille-Stärken-Blogparade.

    1. Liebe Christine,
      es freut mich, dass dir mein Beitrag zu deiner Blogparade gefällt. Dadurch, dass ich gerne von anderen, herkömmlichen oder allgemeinen Denkweisen abschweife, komme ich manches Mal auf einfachste Lösungen. Es würde mich freuen, wenn der Artikel zum Nachdenken anregt…zum Überdenken des „einfach so dahin Gesagten“.
      Alles Liebe,
      Damaris

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