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(NP16) Probleme lösen – 1. Schritt: Stabilisieren

#CYL – CHA(lle)NGE of YOUR LIFE – 5 Schritte zum Wandel

1. Schritt: Stabilisieren

Im Hinblick darauf, dass du für ein Problem eine Lösung haben möchtest, lohnt es sich es mal anders zu versuchen, den Blickwinkel zu ändern und auch ein großes Stück Eigenverantwortung zu übernehmen.

Mal ehrlich – wie oft denkst du an andere – wie du ihnen beistehen könntest oder wirst gefragt, ob du mal dies oder jenes tun kannst. Denkst du in diesen Momenten auch an dich? Dabei ist das der wichtigste Schritt und der Schritt, der dich dabei unterstützt. Dir muss es gut gehen, denn nur so kannst du das weitergeben und anderen helfen. Der für mich wichtigste Schritt ist also, im Hier und Jetzt fest verankert zu sein, stabil zu sein, glücklich zu sein, ICH zu sein....aus dieser Ausgangslage heraus kann ich gesund agieren.

Dann kommen wir immer mal wieder an Situationen, in denen wir uns fragen:

Warum ich?

Warum immer wieder ich?

Warum treffe ich immer wieder auf die gleichen Herausforderungen?

Das Warum hinter einem Erleben, einer Situation, einem Gefühl und dgl. ist ja schon wichtig, aber trotzdem tritt man da oft auf der Stelle und fragt sich jedes Mal wieder:

Warum denn schon wieder, habe ich noch nicht genug durch?

Du kannst da gaaanz tief graben oder einfach den Moment verstreichen lassen ... bis er irgendwann wieder kommt.

Klar, das kannst du machen, allerdings kannst du auch einfach mal nachspüren ob es wirklich DICH betrifft - vielleicht ist es gar nicht DEINES und du trägst das nur mit? Vielleicht hast du schon immer gern für andere gesorgt und allen alles Mögliche abgenommen?

Ich halte es da auch eher mit der Zwiebelschältechnik. Was aufploppt, sich zeigt und anfängt sich zu "lösen", weil wir es bemerken, das kann weg. Ich weiß ja nie, wie die Zwiebel tatsächlich darunter aussieht und manchmal will ich es auf halber Strecke auch nicht mehr wissen, weil:

- die Zwiebel vielleicht zu alt ist – also Dinge aus der Vergangenheit absolut nicht mehr wichtig sind

- die Zwiebel faul ist – ich an irgendwas stoße, bei dem es mir gerade nicht so gut geht oder ich nicht weiterkomme

- die Zwiebel gar nicht mehr ins Essen soll – du hast einen anderen Wert in dir entdeckt, der dir besser schmeckt

- ich könnte noch weiterschälen…

…und dennoch konnte ich ein paar Schichten abtragen. Das ist schonmal mehr, als gar keine Schicht.

Wenn du jetzt mit der Zwiebel nicht so viel anfangen kannst, dann sieh es als Schichten, die dich zu dir führen – zu deinem Kern – zu der Achtung, dem Respekt -der Liebe zu dir selbst!

Ich war noch nie fürs Buddeln...warum schlafende Hunde wecken? Die da oben, deine Seele... wissen schon, wann es richtig und wichtig für dich ist oder wäre, etwas zu erkennen oder zu erfahren. Du brauchst nur ein bisschen die Augen offen halten und lernen dich selbst wahrzunehmen, dann wirst du es auch mitbekommen.

ABER

was viel viel wichtiger...erstmal...ist, dass du nur lösen oder auch loslassen kannst aus einer stabilen Lage heraus. Das lernen wir schon im Erste Hilfe-Kurs. Stabile Lage und dann erst handeln, sonst kann man ganz schnell und ungewollt noch tiefer fallen.

Es geht nicht immer ums Loslassen (mir ist das Wort manchmal auch schon zuwider) - manchmal geht es ums Annehmen und immer geht es um das Annehmen deines eigenen Ichs.


Mal etwas weg von deiner jetzigen evtl. nicht ganz so tollen Situation, gebe ich dir 3 Tipps zur Stabilisation:

1

Schreibe dir täglich mindestens 5 Momente des Tages auf, in denen du dich gut gefühlt hast, in denen du Freude gespürt hast, du dankbar sein konntest…auch wenn es nur ein kleines Fünkchen war. Momente verstreichen so schnell und im Nachhinein sind sie kaum mehr zu fassen. Klar, wenn es große Gefühle waren oder sind, dann erinnern wir uns auch am Abend noch daran, aber die vielen kleinen Dinge, die tatsächlich wichtig für uns sein können, vor allem in Situationen, in denen es und nicht so gut geht – die sind einfach verloren.

Denk nur mal an den Sonnenauf- oder -untergang, das Lächeln des Nachbarkindes, das Zwitschern der Vögel, …ich weiß ich weiß, oft hat man einfach keinen Sinn dafür, aber je mehr du diese Dinge achtest, desto mehr kannst du sie in dir spüren und wachsen lassen.

Denn, sind wir doch mal ehrlich – es gibt da so wundervolle Momente in unserem Leben, die vllt. schon weiter zurückliegen…weiter als dein jetziges Problem, aber sie sind quasi nicht existent, weil uns die Situation jetzt so dermaßen gefangen nimmt. Wir haben Angst, dass wir nicht mehr leiden können, es aber doch ganz doll wichtig ist, weil uns das sonst später wieder überrennt. Aber ist das denn wirklich so? Ist es nicht eher so, dass wir manches plötzlich mit einem anderen Blick sehen können, wenn die ganzen belastenden Emotionen ein wenig Farbe bekommen? Probiere es doch einfach mal aus.

2

Deine Stärken und Ressourcen

In belastenden Momenten fühlen wir uns oft klein, unzulänglich und nicht sehr selbstbewusst. Das Selbstwertgefühl ist grade nicht mehr auffindbar und der Spiegel zeigt uns auch nur noch Falten, Tränensäcke und Blässe.

Da wäre es ganz gut, wenn du dich JETZT SOFORT hinsetzt und dir aufschreibst oder auch aufsprichst, was du so in deinem Leben bisher toll fandest. Dinge, an denen du selbst beteiligt warst, dich damit wohlgefühlt hast oder sogar stolz darauf warst.

  • Du liest gern und kannst dich so richtig in die Geschichte reinfühlen? Super, dann bist du unheimlich feinfühlend.
  • Du kochst gern und gut? Genial, das ist eine echte Stärke! Glaub mir das, denn ich kann das nicht!
  • Du bastelst gerne und selbst die kompliziertesten Anleitungen machen dir keine Schwierigkeiten? Toll, dazu gehört eine Menge Geduld!
    Denk mal eine Weile darüber nach – ich weiß, dass jeder Stärken in sich trägt.

Dazu hinterlege ich dir unten in den Shownotes das Pdf der Ressourcenhände, das du dir gerne herunterladen kannst.

3

Lege dir einen Ordner auf dem Handy, auf dem PC oder real an, in den du schöne Bilder legst, die etwas in dir berühren, tolle Musik, die dich bewegt oder auch kleine Filmausschnitte.

Das kannst du dir immer wieder ansehen, wenn du das Gefühl bekommst, dich wieder in eine andere Schwingung versetzen zu wollen.

Aber bitte bei Liebeskummer keine melancholische Musik oder Bilder von gemeinsamen Urlauben. Denk daran – hier geht es um DICH! Noch nicht um die vertrackte Situation, sondern ganz alleine um DICH!


Dabei kannst du ein bisschen anfangen darüber nachzudenken, was dich am meisten anspricht.

Sind es die Bilder, gesprochene Worte (z.B. aus einem Film) oder sind es Gefühle, die du beim Lauschen der Musik bekommst?

Jeder hat mindestens einen Sinn, den er geschult für seine Vorgehensweisen einsetzen kann. Leider sind wir so darauf gedrillt, dass wir möglichst ALLE Sinneseindrücke beurteilen sollten und oft auch wollen. Aber damit ist unser Unterbewusstsein total überfordert, denn das weiß sehr genau, worauf es am besten anspricht.

Du weißt sicher, dass die Sinne eines Blinden sehr ausgeprägt sind, weil ihm eben der Sehsinn nicht zur Verfügung steht. Er sieht aber sicher ausgesprochen gut nach Innen.

Oder ein Mensch, der taub ist – er hat oft einen ausgeprägten Sehsinn. Einer, der nicht sprechen kann, unterhält sich durch Zeichen (Bilder).

Und vor allem – sie geben nicht auf! Von manch einem können wir alle uns eine Scheibe abschneiden.

Nun kannst du dir vllt. besser vorstellen, was auch DU mit ein, zwei geschulten Sinnen für dich erreichen kannst.


Probleme lösen mit Sinn? Ja, denn so kannst du genau DEINE Stärken sehr gezielt einsetzen.

In einem der nächsten Podcasts geht es dann um Schritt 2 – die Vorschau – das Wünschen.


Shownotes:

➤➤Ressourcenhände  Erklärung + Hände

➤➤Zur Gruppe NEUE PERSPEKTIVEN 

➤➤Hier gibts alle Übungen, Tipps & Methoden auf einem Fleck

➤➤Kennst du die MentalEnergy Notes

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Ich wünsche dir eine gute Umsetzung und freue mich, wenn du mir von deinen Erlebnissen damit erzählst.

Kennst du schon.....

...schau doch mal vorbei!




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