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Prüfungsangst muss nicht sein … 4 Tipps nicht nur für Kids

Jeder hatte wohl schon mal eine oder mehrere Prüfungen im Leben.

Der eine geht völlig gelassen damit um, viele andere aber haben ein regelrechtes Blackout, sobald sie die Schwelle zum Schulzimmer überschreiten oder der Minutenzeiger näher an die Prüfungsstunde rückt.

Viele Kinder bekommen schon Schweißausbrüche, wenn sie nur hören „In einer Woche schreiben wir eine Arbeit  in Mathe!“

Dafür habe ich heute vier Tipps, wie du mit deinem Kind gelassener an die Sache herangehen kannst.

 

Am Abend zuvor ist meist noch alles gut. Am Morgen, bevor es in die Schule geht eventuell auch noch.

Dann kommen sie plötzlich…die Bauchschmerzen, plötzliche Schwindelanfälle oder aus heiterem Himmel Kopfschmerzen. Natürlich stellt sich dann die Frage ob es wirklich physische Schmerzen/Probleme  sind oder ob es tatsächlich mit der bevorstehenden Schularbeit zusammenhängt.

Ich gehe jetzt von dem Fall aus, dass das Wissen um die Prüfung so sehr an dem Kind zehrt, dass es selbst nicht mehr wirklich unterscheiden kann, was physisch oder was psychisch ist.

 

 

1. Gib deinem Kind etwas zum Anfassen

 

Gib deinem Kind schon im Vorfeld einen Stein, ein Kuscheltier, ein Schmuseshirt oder dergleichen  und  vermittle ihm, dass genau dieses sein Wissen speichert.

Übrigens, der Hämatit fördert die Vitalität, Mut und Lebensfreude. Auch die Willenskraft und die Tatkraft des Trägers werden positiv gefördert. Er lässt den Träger besser durchschlafen, da er böse Gedanken verbannt und positive bestärkt. Seelischer Stress wird besser abgebaut und löst Spannungen und Verkrampfungen, die zu innerer  Unruhe und Schlaflosigkeit führen können.

Du kannst ihn aber auch gut als Speicherstein verwenden. Für jedes Fach einen. Während des Lernens in der  Hand gehalten, nimmt er das Wissen auf. Bei der Prüfung  wird der Hämatit dann einfach wieder in die Hand genommen und das Wissen kann leichter abgerufen werden.

 

2. Der Mentor

 

Die Kids finden immer schnell eine Person oder vielleicht auch ein Tier (manchmal ist es das Krafttier), der ihn/sie in bestimmten Fächern unterstützt. Die Mutter, der Vater, die Freundin oder auch die Lehrerin. Visualisieren sie sich diese Person neben oder hinter sich, wenn sie diese mentale Unterstützung brauchen, beruhigt das sehr.

 

3. Statt „Ich kann das nicht“ ⇒ „Ich bin gut“, „Ich schaffe das“, „Ich kann alles“

 

Da gibt es im Unterbewusstsein alte Glaubenssätze, nicht mehr richtige Wahrheiten, die sich regelrecht festgefressen haben. Die gilt es, wie in einem Computer, umzuprogrammieren.

Dein Kind  bildet einen Satz, der sich zum Beispiel so anhören könnte:

„Ich kann das nicht!“ Er könnte auch „Ich schaffe das nie“ oder ähnlich heißen.

Unser Unterbewusstsein kennt keine Negation und Worte wie „muss“ oder „soll“ mag es gar nicht, das erzeugt Druck und den willst du ja aus der Situation herausnehmen.

Nehmt den Satz und gestaltet ihn solange um, bis er für das Kind passt. Es sollte sich damit wohlfühlen. Ich gebe den Kids nie vorgefertigte Sätze, sie suchen ihn sich selber und können so besser damit umgehen.

Der neue Satz könnte also „Ich bin gut“, „Ich schaffe das“  oder „Ich kann alles“ lauten.

Wieder verbunden mit Gefühlen und Farben wird der Satz nun an der Handkante eingeklopft.

Wie das genau geht habe ich hier beschrieben.

 

4. Die Timeline

 

Unterschätze nie die Kraft der Gedanken!

Ein Zitat aus einem meiner Lieblingsbücher „Mysterio“ von Ella Kensington ist:

Überlege dir gut was du dir wünschst…es könnte in Erfüllung gehen!

 

Nimm dir eine halbe Stunde Zeit  mit deinem Kind. Stelle 2 Stühle an den Tisch und bitte das Kind sich auf den einen zu setzen (ich nenne ihn den IST-Stuhl), sich ganz in seine Situation reinzufühlen, sich vorzustellen wie es ihm momentan mit der Prüfungssituation geht.

Danach setzt es sich auf den anderen Stuhl (der WUNSCH-Stuhl), denkt sich in die Situation nachdem es die Prüfung  erfolgreich geschafft hat. Ohne Hindernisse, mit einem supertollen Gefühl im Bauch. Lass dein Kind sich alles vorstellen was euch dazu einfällt. Die dazugehörigen Gefühle sind sehr wichtig. Am besten noch angenehme Farben dazu visualisieren.

Anschließend setzt sich das Kind wieder auf den IST-Stuhl, schaut sich an wie es zu dem Bild auf dem WUNSCH-Stuhl gekommen ist, wie sich das angefühlt hat, welchen Unterschied es bemerkt zu dem IST-Stuhl-Bild.

Welches Bild ist angenehmer?

Dieses Stuhlwechseln spielt ihr solange bis sich das Kind nur noch sehr sehr ungern auf den IST-Stuhl setzt. Zum Schluss hat es dieses Bild, die Gefühle, die Farben zu der geschafften Arbeit so verinnerlicht, dass das Unterbewusstsein ganz von selbst von diesem neuen IST-Zustand ausgeht.

 

Dazu diese Zeilen…leider weiß ich nicht mehr woher sie stammen:

Das Buch des Angenehmen und des Unangenehmen

 

Stellt euch vor, ihr steht vor einem Bücherregal. Auf diesem Regal stehen jedoch nur 2 Bücher. Das Erste ist das Buch des Unangenehmen. In diesem Buch steht alles drin, was ihr in eurem Leben bis jetzt als unangenehm bewertet habt. In diesem Buch stehen auch alle Maßnahmen, die ihr anwenden könnt, um das Unangenehme zu vermeiden.

Das Zweite Buch ist das große Buch des Angenehmen. In diesem Buch sind alle angenehmen Erfahrungen und Verhaltensweisen abgedruckt.

Diese beiden Bücher stehen symbolisch für die beiden Antriebsimpulse, nach denen ihr Menschen lebt. Ihr wollt das Unangenehme vermeiden und das Angenehme erreichen. Für beides habt ihr im Laufe eures Lebens eine Menge Maßnahmen angesammelt. Jetzt nehmt bitte einmal das Buch des Unangenehmen in die Hand und schlagt es auf! Welche Gefühle bekommt ihr?

„Unangenehme!!!“

Ihr erkennt also, dass ihr sofort unangenehme Gefühle bekommt, wenn ihr das Buch des Unangenehmen aufschlagt. Dann nehmt jetzt bitte das große Buch des Angenehmen und schlagt es auf!

„Das ist sehr schön, daran könnte ich mich gewöhnen!!!“

Noch einmal zu eurem Verständnis zurück. Wenn ihr das Buch des Unangenehmen  aufschlagt, spürt ihr auch unangenehme Gefühle. Wenn ihr das Buch des Angenehmen aufschlagt, spürt ihr das Angenehme. Warum also schlagt ihr überhaupt das Buch des Unangenehmen auf? Wäre es nicht sinnvoller, nur das Buch des Angenehmen zu lesen?

Und doch handelt ihr danach. Ihr glaubt das Buch des Unangenehmen in bestimmten Situationen nehmen zu müssen. Wenn ihr beispielsweise das Unangenehme vermeiden wollt, dann müsstet ihr euch mit dem Unangenehmen auseinander setzen, meint ihr. Ihr müsstet nach Maßnahmen suchen, mit denen ihr das Unangenehme vermeiden könntet. Dadurch beschäftigt ihr euch mit dem Buch des Unangenehmen. Infolgedessen fühlt ihr dann die unangenehmen Gefühle und erlebt auch eine solche Realität. Ihr glaubt das Unangenehme zu vermeiden, ruft es aber genau dadurch erst hervor. Es ist also völliger Irrsinn, eure Wahrnehmung auf das zu richten, was ihr vermeiden wollt. Wenn ihr eure Wahrnehmung darauf richtet, werdet ihr das, was ihr vermeiden wollt, überhaupt erst erschaffen.

„Aber wie können wir das Unangenehme denn wirklich vermeiden?

Indem ihr das Angenehme erschafft. Ihr könnt nicht etwas nicht wahrnehmen. Für euch gibt es nur das Wahrnehmen. Wenn ihr euch davon überzeugt habt, dass ihr tatsächlich genau das erlebt, worauf sich eure Wahrnehmung richtet, werdet ihr das Buch des Unangenehmen ganz automatisch nicht mehr aufschlagen. Ihr werdet das wahrnehmen, was ihr erleben wollt.

 

 

Es gibt unterschiedliche und noch sehr viel mehr Möglichkeiten, Spiele und Übungen an das Thema heranzugehen. Je nach Kind regiere ich da sehr intuitiv und erarbeite mit ihnen gemeinsam ein Programm, das sie möglichst mit Hilfe der Erwachsenen umsetzen. Die Erinnerung daran, das gemeinsame TUN macht es möglich eine Regelmäßigkeit hinein zu bekommen, die dabei sehr wichtig ist! 

 

 

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Wie geht ihr mit euren Kids in Prüfungssituationen um?

 

 

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