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Von Problemen und Kontrablemen

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Spätestens seit Bärbel Mohr´s „Der Wunschfängerengel“, kennt fast jeder die Kontrableme.

Wie? Nein? Du kennst sie nicht?

Na, dann werde ich sie dir jetzt vorstellen, denn ab heute hast du nicht nur mit Problemen, sondern auch mit Kontrablemen zu kämpfen ;-) .

Aber halt, so ganz stimmt das ja auch nicht, denn „wären die Probleme unsere Feinde, würden sie Kontrableme heißen. Da sie aber PRObleme sind, sind sie unsere Freunde“, sagt der kleine Wunschfängerengel Charlie.

Also sprechen wir ab jetzt von Kontrablemen, denen wir aber gar nicht die Chance geben, sich in unseren Köpfen einzunisten.

Sprechen wir besser über unsere Freunde, die PRObleme!

Wie fühlt sich das für dich an?
Versuche an ein Problem zu denken. Vielleicht nimmst du für den Anfang erst einmal ein klitzekleines und jetzt stell dir dazu eine nette Runde mit Freunden vor. Gehe ganz intensiv in das Gefühl, das du hast, wenn du mit deinen Freunden zusammen bist. Nimm das Gefühl und überschwemme dein Problemchen damit.

Naa? Was tut sich?
Stopp…Nein…nicht doch! Du solltest dabei nicht an den nervigsten Freund denken!

Aber jetzt mal im Ernst, wozu haben wir Probleme?
Irgendetwas wollen sie uns sagen und wenn wir genau hinschauen, was die meisten jedoch nicht vorhaben, dann erkennen wir oft den Sinn dahinter. Denn einen Sinn haben Probleme immer!

Wenn wir ein Problem haben, wünschen wir uns im gleichen Zuge eine Lösung dafür. Da wir aber noch etwas dazu zu lernen haben, kann uns die Lösung nicht sofort auf einem Silbertablett serviert werden. Das wäre ja viel zu einfach ;-)
Die Lieferung hat eine bestimmte Punktzahl, sagen wir 380 Punkte für eine Lösung, die gut für uns ist.
Wir selber aber sind auf einem Energielevel in diesem Problem, von 250 Punkten.
In dem Moment würden wir die Lösung gar nicht sehen können, weil sie auf einem vollkommen anderen Niveau herum hüpft als wir selbst.

Dafür gibt es dann die berühmten „Stolpersteine“, aus denen wir uns den Weg, die Burg, den Traum oder was auch immer, bauen können.
Werden wir zu einem wirklich guten Architekten, finden wir schneller und schneller die Lösungen zu unseren Problemen. (Denke immer freundlich bei diesem Begriff ;-)).
Das Belohnungssystem der erklommenen und überwundenen Hürden, besteht aus Punkten. So können wir Punkte sammeln und irgendwann springt uns die wohlverdiente Lösung direkt vor die Füße.
Geschafft! Puh…

Das klingt alles sehr einfach. Ganz ehrlich? Ist es oft aber nicht, oft aber schon. Du musst nur die Augen auf halten.

Klar, gibt es kaum zu bewältigende Probleme, an denen wir sehr sehr lange zu knabbern haben. Da können wir dann entweder den Kopf in den Sand stecken oder uns auf den Weg machen und unheimlich tolle Dinge erbauen, erschaffen. Uns auf dem Weg aufgefordert fühlen, Neues zu lernen und Altes zu begraben.

Schaffe dir dein eigenes Punktesystem und belohne dich selber bei jedem kleinen Schritt, den du in deine richtige Richtung machst!

 

♥  Mein Tipp:

Nimm deine Herausforderung an!

Schau dir das PROblem genau an und zerlege es in einzelne Schnipsel. Frage dich, was es dir sagen oder beibringen möchte. Beleuchte es von allen Seiten und wenn du dann, hoffentlich, genau spürst, was es von dir will, dann kannst du es ändern, abschütteln oder das Positive darin sehen.

 

Wie packst du deine Probleme an?
Was hast du schon erbaut?

Packt eure Ideen in die Kommentare!

 

 

Quelle: http://www.baerbelmohr.de/

6 Gedanken zu „Von Problemen und Kontrablemen

  1. Eine tolle Seite Damaris. Liebevoll gestaltet und was es bis jetzt zu lesen gibt, auf jeden Fall unterhaltsam ;-) , auf den Punkt und mal eine ganz andere Art an Dinge heran zu gehen. Ich freue mich dabei zu sein!

    1. Danke liebe Hannah, das freut mich sehr. Ich versuche authentisch zu bleiben und diese frisch-fröhliche Sprache liegt mir. Ich freue mich auch und hoffe, dass es euch hier nie zu langweilig wird ;-)
      Liebe Grüße

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