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Weißt du eigentlich was in dir steckt? – Energiearbeit

Energiearbeit

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Vorneweg möchte ich dir sagen, JEDER hat eine GabeJEDER kann Energiearbeit machen!
Nur, ob er sie entdeckt, weiterentwickelt oder nicht beachtet, sie benutzt, aber sich dessen nicht bewusst ist…das ist eine andere Sache.
Der eine bildet sie aus, der andere nicht. Der eine merkt nicht, was er damit bewirken könnte, da er sich vielleicht nicht dafür interessiert oder weil er (noch) keine Ahnung davon hat, was das sein soll, was überhaupt Energiearbeit ist. Der Andere spürt früher oder später, dass da etwas ist…irgendwas womit er etwas bewirken kann, er ist vielleicht sehr viel sensitiver als andere.
Ich mag dieses Hochschaukeln von Hochsensibilität und Hochsensitivität nicht so sonderlich gerne, da werden Menschen ausgesondert…anders behandelt, bekommen eine „Besonders“-Stellung.

Ich habe mich in den letzten Wochen durch Artikel und Tests gearbeitet, wobei ich feststellen durfte, dass ich wohl selber hochsensibel bin.

Schublade auf und Schublade zu!

Nur…fühle ich mich nicht so. Ich bin ein ganz normaler Mensch, wie du auch!
Wir sind alle EINS, wir sind verbunden. Da gibt es kein besser, höher, schneller, weiter…nein, jeder hat ganz einfach eine andere Begabung, aber alle sind BESONDERS!

DU also auch!!

Sicher kann es sein, dass ein Mensch plötzlich so viel wahrnimmt, es wichtig wird, dass er sich öffnet, sodass er gar nicht mehr damit umgehen kann, er sich vollkommen überfordert fühlt, weil er noch gar nicht wissen kann, was da mit ihm geschieht.
Aber dafür gibt es Übungen und Menschen, die unterstützen…das sind aber Übungen, die jeder andere auch anwenden darf, kann und sollte.

 

Vielleicht kennst du einen Menschen, der plötzlich Stimmen hört oder eine Person sieht, die du nicht wahrnehmen konntest?
Das hört sich für einen „Normal“-Denkenden sicher falsch oder gar krank an. Natürlich kann man nicht über einen Kamm scheren und die „Krankheits“bilder sind da sehr spezifisch, trotzdem möchte ich dir von einem eigenen Erlebnis erzählen:

Eine Bekannte arbeitete in einer Behindertenwerkstatt auch mit Menschen deren Diagnose „Schizophrenie“ lautete. Wir unterhielten uns viel über diese Arbeit, da ich neben einem Heim für geistig behinderte Männer aufwuchs. Mein Vater war dort Heimleiter und für uns Kinder war das alles ganz normal. Heute denke ich, dass meine Sensitivität damals schon unbewusst geschult wurde.
In der Schizophrenie sprechen, unter anderem, diese Menschen mit anderen Menschen/hören Stimmen, die aber nicht sichtbar oder laut hörbar sind…zumindest nicht für die Allgemeinheit. Geht dieser „Sehende/Hörende“ zum Arzt, weil er geschickt wurde oder im Alltag nicht mehr klarkommt, bekommt er eine Therapie und Tabletten verschrieben. Irgendwann ist es dann soweit, dass er vollkommen abhängig wird und gar nicht mehr alleine klarkommt oder er zu lange damit gewartet hat, sich Hilfe zu holen.

Das ist sehr allgemein ausgedrückt, kann nicht auf jeden und alles angewandt werden. Es dient nur einer kleinen Veranschaulichung, die evtl. etwas überspitzt dargestellt ist. Ich bitte darum meine Anmerkung* unten nicht zu überlesen ;-)
*(Anm.: Es gibt hier sehr spezifische Verhaltensweisen, die selbstverständlich unter Therapie und Medikation gestellt werden sollten. Mein Artikel nimmt nur einen kleinen Anteil dieser „Krankheit“ zum Beispiel, den ich aus meinem Leben greifen kann. Ich möchte mich hiermit gegen Anfeindungen wappnen und erkläre ausdrücklich, dass dies kein Artikel ist, der aus schulmedizinischer Sicht gelesen werden sollte.)
Wie geschrieben, ich will nichts über einen Kamm scheren, aber leider gibt es tatsächlich diese „Hochsensiblen oder Hochsensitiven“ Menschen, die dann eben in diese Diagnoseschublade gesteckt werden, wo sie nicht oder nicht immer hingehören. Das ist das Gleiche wie mit dem Stempel „AD(H)S“.
Unsere Gespräche ergaben, würde man diesen Menschen zuhören, sie unterstützen, ihnen beibringen, wie damit umzugehen…sie würden erkennen können, sich wertgeschätzt fühlen und vor allem hätten sie das Gefühl ernst genommen zu werden.
Meine Bekannte begegnete diesen Menschen mit Liebe, denn mit reiner, aufrichtiger, wahrer Liebe kannst du alles bewirken…kannst du den Kern wahrnehmen.

Arbeite aus deinem Herzen und immer mit dem Bewusstsein, das alles seinen Weg geht, wenn du es möchtest und auf deine innere Stimme vertraust!

 

 

Jetzt bin ich abgeschweift….
In meinen Augen ist JEDER Besonders, denn JEDER hat Fähigkeiten und Potenziale in sich. Und da lasse ich nicht mit mir diskutieren ;-). Ich arbeite nun schon so lange mit Kindern und Erwachsenen, dass ich das schlichtweg behaupten möchte! Kinder sind da so offen und wenn sie spüren, dass ich mich dafür interessiere, fangen sie an zu erzählen…was sie wahrscheinlich sonst niemandem erzählen würden:
Vor ca. 20 Jahren begleitete ich einen Jungen von 4 Jahren in eine Wohnung, die in einem ehemaligen Schloss untergebracht war. Vor der Wohnung gab es eine Reihe Duschen, die nur durch Vorhänge getrennt wurden. Jedes Mal musste er an diesen Duschen vorbeigehen. Er wusste, dass ich Dinge wahrnehmen kann, die nicht jeder sieht oder fühlt und so erzählte er mir, dass in einer der Duschen immer ein „weißer Mann“ steht. Als wir vorbeigingen, zupfte er an meinem Arm und deutete auf die Dusche. Ich war in Gedanken und wollte ihn schon fast abwehren und sagen, dass da doch nicht sei. Im letzten Moment rief ich mich zurück und fragte ihn, ob ich dem Mann irgendetwas sagen soll (ich sah ihn leider nicht). Er wollte nur, dass er sich nicht länger in den Duschen aufhält. Ich sprach mit dem Mann und als wir auf dem Rückweg wieder vorbei kamen, war er weg. Auf dem Weg aus dem Schloss kamen wir am Wärterhäuschen vorbei und da stand der Mann am Fenster des Dachbodens.
Wenn ich das so durchlese, muss ich schmunzeln, denn das liest sich als ob es einem Fantasyroman entsprungen wäre. Der Junge hätte das nie zu seinen Eltern sagen können, denn sie hätten ihn für verrückt erklärt, so aber entwickelte er seine Gabe immer weiter und ist heute ein ziemlich sensitiver selbstbewusster Mann, der sich nicht mehr scheut über solche Dinge zu sprechen.
Ich will dir damit nur verdeutlichen, welche Wege solche Aussagen nehmen können und ich bin immer noch froh, dass er sich damals an mich gewandt hatte.
Deshalb ist es auch so wichtig, dass du dir jemanden suchst, der dich unterstützt auf dem Weg, der an dich glaubt und nicht mit den Augen rollt. Denn ganz schnell verbreiten sich da ungewünschte Worte, die dir das Leben schwer machen können.

Nimm dich selber wahr, deine Umgebung, deine Mitmenschen und mach dich auf den Weg deiner Intuition!

Ich lebte vor 20 Jahren in einem kleinen Dorf und es sprach sich schnell herum, dass ich „anders“ ticke. Man bat mich an einem Elternabend des Kindergartens über meine Arbeit mit den Kindern zu sprechen. Am Nachmittag rief mich die Leitung des Kindergartens an und fragte nach, was ich vorhabe zu sagen und vorzustellen, denn der Pfarrer bat sie, ein Auge auf mich zu haben…wohl damit ich nicht auf die Idee käme irgendwelche Hexereien zu veranstalten. Ich versprach ihr, meinen Besen zuhause zu lassen und es wurde ein toller Abend, an dem die Eltern voll bei der Sache waren und sich plötzlich einige von ihnen öffneten ;-)

 

Bei Erwachsenen erlebe ich es oft, dass ihre Gabe so offensichtlich ist, sie sie aber nicht erkennen.
Vor einiger Zeit kam eine Frau zu mir, die Kontakt zu einer verstorbenen Seele hatte. Sie wusste nichts damit anzufangen. Sie sprach mit ihr (es war ein kleines Mädchen), schickte sie weiter, aber das Mädchen blieb. Sie bat mich, mit ihr Kontakt aufzunehmen, um sie zu fragen was das Mädchen von ihr will. Das tat ich und heraus kam, dass sie Hilfe suchte…ganz einfach Hilfe dafür Loszulassen. Die Frau kam dann zu mir, wir fanden schnell ihren Kanal heraus und sie entwickelte sich darin. Sie hat die Aufgabe Seelen-Hilfe zu leisten. Sie war erst ziemlich perplex, aber freut sich auf den „Job“. Und je mehr sie sich dafür öffnet und es zulässt, desto feiner werden ihre Antennen.

Wenn einer nicht will, dann ist das seine Sache. Das heißt aber nicht, dass er es nicht kann.
Einer meiner Leitsätze ist: „Ich kann alles…ich darf es nur wollen!“ (Nein, nicht „muss“, das würde fordern und dann könnte ich nicht mehr mit Leichtigkeit dabei sein). ;-)
Du musst nicht jedem hinterherrennen um ihm das Gegenteil zu beweisen.

 

Auf was du achten kannst, wenn du wissen möchtest, welcher Kanal am geeignetsten für dich ist:

Im Laufe der Jahre spürte ich, dass ganz viel von der Wahrnehmung abhängt. Die Wahrnehmung wiederum ist im Prinzip auch der Typ mit dem du handelst, mit dem du lernst, mit dem du Dinge an andere weitergibst.
Diese Lern- oder Handlungstypen lassen sich ganz leicht bestimmen. Dazu habe ich diese Blogartikel geschrieben.
Ganz grob gibt es also Menschen, die hören, sehen oder/und fühlen.

Dazu ein Auszug aus dem Artikel mit einer kleinen Geschichte:

Es gibt unterschiedliche Lern- und Handlungstypen.

Den auditiven, den visuellen und den kinästhetischen Typ.
Das fängt schon im Kindergarten und der Schule an. Die Kids haben unterschiedliche Auffassungsgaben und brauchen deshalb unterschiedliche Möglichkeiten zu begreifen und zu lernen. Das Ganze lässt sich aber nicht auf die Schule begrenzen, sondern begleitet uns bis ins Erwachsenenleben.
Wobei man da nicht zu eng eingrenzen sollte, denn meist ist es nicht ein Typ allein, sondern es ist noch der eine oder andere Aspekt eines der anderen Typen dabei. Aber der Typ, der den Ton angibt, lässt sich gut herausfinden und somit einfacher zufrieden stellen.

Wie krieg ich denn raus, welcher Typ ich bin?

Es gibt viele, auch ganz spezifische Lerntypentests im Internet. Dies hier ist die Art, wie ich es auf die Schnelle mache.
Es geht ganz einfach. Setze dich am besten vor den Fernseher, wenn du keinen hast, geh in ein Café oder in den Park. Auf jeden Fall an einen Ort mit vielen Menschen und Handlungen.
Nach dem Film oder dem Geschehenen, fragst du dich, was am besten hängen geblieben ist. Den Test kannst du auch ganz einfach mit anderen machen.

War es der gesprochene Text?
Waren es Bilder oder Situationen?
Waren es Handlungen und Gefühle?

Oder ein anderes Beispiel:
Du bist der Verkäufer eines Autos und fragst den Interessenten folgendes:

Setzten sie sich mal rein, wie fühlt sich das an?
Machen sie mal den Motor an, und hören…
Sehen sie sich die Verarbeitung an,..

Welche Frage wird sofort beantwortet, bei welcher musst du überlegen?

Auditiv – visuell – kinästhetisch … eine Geschichte

(leider weiß ich nicht mehr, wo ich sie vor langer Zeit gelesen habe)

Ein Ehepaar, die Frau ist der visuelle, der Mann der kinästhetische Typ.
Der Mann kommt abends nach Hause, zieht seine Schuhe aus, die Socken, das Hemd und legt, schön dem Vorurteil folgend, alles dort ab, wo er eben vorbei kommt. Er möchte sich wohlfühlen nach einem langen Arbeitstag. Tag für Tag spricht seine Frau ihn darauf an, dass es sie stört und er doch seine Sachen in den Wäschekorb legen soll, aber Abend für Abend spielt sich das Gleiche ab. Eines Tages kann sie es nicht mehr ertragen. Sie kann es nicht länger mit ansehen und so leert sie, kurz bevor ihr Mann schlafen geht, ihm eine Tüte Chips ins Bett und legt die Bettdecke darüber.
Als ihr Mann sich ins Bett legt, springt er mit einem Schrei wieder hoch und fragt sie, was das soll.
Die Frau antwortet: „Genauso fühle ich mich, wenn du deine Klamotten überall liegen lässt.“
Der Mann räumte ab diesem Zeitpunkt immer seine Sachen weg.

 
Wenn du jetzt herausgefunden hast welcher Handlungstyp du bist, dann fange an damit zu spielen.
Besser noch, wenn ihr zu zweit seid (das geht übrigens auch immer über Distanz). Energie kennt weder Raum noch Zeit, deshalb mag ich die „Fernwartung“ (eine liebe Kundin gab meiner Art des Arbeitens vor kurzem diesen Namen…und er gefällt mir ;-)) , ja auch so gerne.

♥ Versucht euch gegenseitig Bilder zu schicken, Worte oder Gefühle.

♥ Mache eine innere Reise (z.B. diese) und sprich auf deinem inneren Platz mit deinem Krafttier, deinem Geisthelfer, deinem Schutzengel oder wen auch immer du dort triffst.
Achte darauf, was als erstes bei dir ankommt, noch bevor du deine Frage überhaupt gestellt hast.
Sind es Worte, die plötzlich in deinem Kopf sind? Oder siehst du Bilder vor deinem geistigen Auge vorbeiziehen? Vielleicht hast du aber auch so ein bestimmtes Gefühl in dir.
Verlange nicht zu viel auf einmal von dir. Das Vertrauen in deine Gabe darf wachsen. Nimm dir zuerst ganz einfache Dinge vor. Und vor allem…TRAU DICH!!…auch dem anderen zu sagen, was du wahrgenommen hast. Egal ob es am Anfang dauert.
Für mich war das Vertrauen, dass die Antworten nicht von mir sind…aus meinem Kopf, die schwierigste Hürde.
Übe oft, aber nicht zu verbissen. Entwickle eine Leichtigkeit.
Und wenn du Fragen dazu hast oder jemanden zum Üben brauchst, jemanden, der dich ein Stück an die Hand nimmt, dann melde dich bei mir.

 

Wie sieht es bei dir aus?
Weißt du was in dir steckt?

 

 

 

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Damaris

Körpertherapeutin, Energie-Coach, Mentaltrainerin, Ausbilderin, Seminarleiterin bei Damaris Aulinger
Die Körper-Seelensprache habe ich in meiner Laufbahn aus vielen Methoden zu EINEM gemacht und weiterentwickelt. Mittlerweile blicke ich auf 40 Jahre körpertherapeutisch-energetische Arbeit und 12 Jahre an einer Montessori-Schule zurück. Vor allem mit meiner Methode ©©ME-K(i)T, der manuell-energetischen Körpertherapie, in der die Kommunikation zwischen Seele & Körper eine übergeordnete Rolle spielt und die in allen meinen Angeboten integriert ist, durfte ich bereits viele Menschen unterstützen und mein Wissen an andere Therapeuten weitergeben.
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