Wie Sprache und Gedanken dein Er-LEBEN beeinflussen können

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Wie Sprache und Gedanken dein Er-LEBEN beeinflussen können

 

Die 4 wichtigsten Worte im Leben:
Ich muss gar nichts!

 

 

 

Du MUSST dich mehr bewegen!

Du MUSST lauter sprechen!

Du MUSST deine Komfortzone verlassen!

Du MUSST gute Noten schreiben!

Du MUSST die Fenster putzen!

Du MUSST deine To-Do-Liste abarbeiten!

 

Äh…NEIN! Einen Scheiss muss ich!

Sorry für den Ausdruck, auch in Elkes Namen, aber das trifft es doch einfach ganz hervorragend.

Elke Schwan-Köhr von federführend-media.de hat zur Blogparade aufgerufen, mit dem Titel

„Einen Scheiss muss ich“.

Als ich das las, wusste ich sofort, dass ich mitmachen MUSS :D

 

 

Eines meiner Lieblingstools in der Arbeit, wenn ich erkläre wie Sprache und Gedanken dein Er-LEBEN beeinflussen können, ist NLP (neurolinguistisches Programmieren).

 

Dabei geht es darum, dass unser Unterbewusstsein mit Worten wie „muss“ oder „soll“ eine Verpflichtung, einen Druck und eben ein MUSS verbindet. Da werden Stresshormone ausgeschüttet und beeinflussen unseren Alltag noch mehr, als er es oft so und so schon macht.

 

Da das Unterbewusstsein aber nicht immer sofort verstanden wird und uns Hinweise im Alltag schonmal flöten gehen, übergehen wir das ganz gern. Das Unterbewusstsein macht auf sich, mittels Gefühlen oder Signalen, die von außen kommen, aufmerksam.

Beispielsweise indem wir einen Schmerz spüren an einer Stelle des Körpers, der uns Hinweise geben kann auf das aktuelle Thema.

Dazu kannst du hier mehr lesen.

 

So kann das schonmal sein, dass du Schmerz im Daumen spürst, vielleicht schneidest du dich beim Kartoffel schälen. Der Daumen steht unter anderem für den Druck, den du dir selbst oder ein anderer dir macht. Das muss gar nicht mal in dem einen Moment sein, das kann auch schon länger zurückliegen, du hast aber nie die subtileren Zeichen gesehen oder erkannt.

 

Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.
Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

 

 

Aber zurück zu – Wie Sprache und Gedanken dein Er-LEBEN beeinflussen können.

Wenn da also einer zu mir sagt:

„Du MUSST schonmal deine Komfortzone verlassen, wenn du beruflich erfolgreich sein willst“, dann spannt sich in mir alles an, ich wehre mich ganz heftig dagegen und denke mir: „Solange ich MUSS, will ich das nicht. Erst wenn ich das von mir aus tun möchte, dann, ja und nur dann, mache ich das auch!“

 

Weil mir das dürfen, wollen, möchten ein sehr viel angenehmeres Gefühl vermittelt, einen Drang es zu tun, ich den Stolz darin fühlen kann, wenn ich es getan habe!

 

…und das Ergebnis ein völlig anderes ist, würde ich auf das MUSS reagieren.

 

Die Worte dürfen und können, haben lange Einzug in mein Leben gehalten.

 

Probiers mal aus!

 

Selbst mit der Steuererklärung handhabe ich das so und das ist eine Aufgabe, die mir jedes Jahr aufs Neue Magenschmerzen bereitet und jedes Mal wieder denke ich mir: „Ich will das nicht!“

Nun habe ich es aber bisher selbst gemacht – ganz ehrlich, nur aus dem Grund, weil ich es monatelang vor mir herschob. Weil da immer dieser Satz aufploppte: „Du MUSST die noch machen!“

Aber selbst dieses sehr hartnäckige kleine Wörtchen im Zusammenhang mit der Steuer, bekomme ich geknackt! Da ist immer ein Zeitpunkt, den ich kompromisslos akzeptiere – würde ich das nicht tun, müsste ich den Abgabetermin ein weiteres Mal verschieben, allerdings verbietet mir das mein Stolz und der Respekt vor dem Finanzamt.

Eine Karte aus meinem Freebie, das du dir gerne hier mit vielen anderen Vorschlägen holen kannst.

 

 

Nimm dir mal die beiden Worte „muss“ und „soll“ bewusst vor.

Wie oft benutzt du diese den Tag über?

In welchen Situationen ist das?

Wie geht es dir, wenn du dich darauf konzentrierst, dass du es sagst?

Wie geht es dem anderen, zu dem du es sagst, damit?

Wie fühlst du dich, wenn ein anderer diese Worte in einem Satz zu dir sagt?

Wie verhält sich der andere, wenn er dieses Wort benutzt?

 

 

Dann tausche die Worte bewusst aus.

 

Statt:

„Ich muss heute noch dies oder jenes machen.“

„Ich darf ja heute noch dies oder jenes tun.“

Statt:

„Du sollst doch erst dies oder jenes tun.“

„Du könntest doch erst dies oder jenes machen.“

Statt:

„Musst du nicht…?“

„Wie war das? Darfst du nicht…?“

Statt:

„Ich sollte doch zuerst aufräumen und dann erst lesen.“

„Ich könnte eigentlich erst aufräumen…“

 

Sicher findest du noch ganz andere, forderndere Sätze in deinem Alltag!

 

 

Bei mir selbst beobachte ich immer wieder – sollte sich eines dieser Worte meine Kehle den Weg nach oben bahnen wollen, ich einen Moment innehalte oder es auch sofort ausgetauscht wird.

Ich lebe das allerdings auch schon sehr lange Zeit und mein erster Sinn ist der kinästhetische, sodass an diese Worte ein „Unwohl-Fühlen“ geknüpft ist.

 

Kein Mensch muss müssen.
Gotthold Ephraim Lessing

 

Es kann sich sehr vieles in deinem Leben ändern und vor allem in der Selbstfürsorge darfst du darauf achten!

Die Energiearbeit ist ebenfalls stark an Worte, die Gefühle oder Gedanken, die Bilder auslösen, geknüpft. Benutzt du nun solch ein „Druckwort“ wie soll oder muss, wirst du nicht zu deinem befriedigenden Ergebnis kommen können.

 

 

Das Innehalten, die Innenschau – nicht aus den Augen, geschweige denn dem Herzen lassen. Das „Zuviel“ erschlägt sonst recht schnell.

 

Ich habe mir einen Leitsatz an alle möglichen Stellen geschrieben. Er beinhaltet den Auslöser für meinen Weg und den möchte (und darf) ich mir doch öfter mal wieder vor Augen halten.

 

Auf meinen Unterlagen steht oft: „Besinne dich auf das was DU bist, was DICH ausmacht!“

Das hat mit meiner Liebe zu allem zu tun, weil ich aus dem Herzen gebe.

 

Dann kleben kleine Zettelchen am Putzeimer, am Kühlschrank, an der Tür, im Geldbeutel u.v.m., worauf steht:

Liebst du das, was du da gerade tun willst?

Willst du das wirklich?

Warum?

Wenn ich dann mit „Ich muss…“ antworten will, lasse ich es.

Erst wenn da ein „Ich möchte es“ oder „weil es mich grade glücklich macht“ o.ä. kommt, dann nehme ich es in Angriff – oder ich ersetze durch „tralala“, dann stiehlt sich ein Grinsen in mein Gesicht und plötzlich erledige ich unliebsame Dinge mit Elan und bin danach sehr glücklich, sie erledigt zu haben.

 

Übrigens:

Wünsche werden schneller erkannt und dürfen in Erfüllung gehen, wenn du Druckworte und Negationen herausnimmst.

Wen interessiert es ob du dies oder jenes haben MUSST, damit du… oder was du NICHT haben möchtest? ;-)

 

 

Ich wünsche dir viele AHA-Momente und Augenblicke in denen du spürst, wie wundervoll du bist – wie du magisch dein ICH und dein Umfeld verändern kannst – durch einen bewussteren Umgang mit dem kleinen Wörtchen MUSS.

 

Herzlich,

ღ Damaris

 

Möchtest du gemeinsam mit mir und anderen an all diesen Dingen“arbeiten“?

Dann lade ich dich herzlich in meine geschlossene Gruppe „Neue Perspektiven“ bei Facebook ein.

 

 

 

 

 

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6 Kommentare auf "Wie Sprache und Gedanken dein Er-LEBEN beeinflussen können"

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Carina
Gast
Liebe Damaris, dein Artikel geht mir runter wie Öl! Sich immer wieder bewusst zu machen, wie kraftvoll unsere Sprache ist, wirkt wahre Wunder. Ich sage auch anstatt „Heute muss ich das und das machen“ lieber „Heute könnte ich das und das machen“. Das eröffnet mir Möglichkeiten und erlaubt mir vor… Read more »
Eva
Gast

Liebe Damaris,
Besonders gefällt mir Deien Anregung das „muss“ in Gedanken durch ein „tralala“ zu ersetzen. Das probere ich mal aus :)
Liebe Grüße
Eva

Elke
Gast
Liebe Damaris, was für ein wunderbarer Artikel, vielen Dank dafür! Ganz lustige Situationen entstehen bei mir grade im Umgang mit anderen, wenn jemand sagt „du musst xyz…“ – ich antworte darauf „Sterben muss ich irgenwann, aber sonst muss ich gar nix. Aber für dich mache ich das gern.“ – das… Read more »
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